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Step 2: Tochter meiner Mutter

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Dakini

Step 2: Tochter meiner Mutter

Die Mutter – das erste Vorbild der Frau

Schwangerschaft webDas Herz einer jeden Frau schlägt für die Mutter.

Unser Leben beginnt im Bauch der Mutter. Neun Monate lang sind wir über die Nabelschnur untrennbar mit ihr verbunden. Wir atmen mit ihr, wir fühlen mit ihr, leben in ihr. Wir sind eins mit der Mutter und es gibt noch keine Unterscheidung von „Ich und Du“. Was immer die Mutter denkt und fühlt sind auch unsere Gefühle. All ihre Stimmungen, ihre Gefühle, ihr glücklich oder unglücklich sein empfangen wir direkt als unsere eigenen Stimmungen und Gefühle.

Wenn die Nabelschnur durchschnitten wird lernen wir zunächst selbst zu atmen, doch die Symbiose mit der Mutter bleibt auch noch nach der Geburt und Abnabelung die ersten Monate unseres Lebens bestehen. Nach der Geburt erleben wir uns in der Spiegelung durch die Mutter. Ein Gefühl für uns selbst, sowie Selbstvertrauen und Sinnhaftigkeit erhalten wir durch den liebevollen Körperkontakt mit der Mutter. Das sind die primären wichtigsten Botschaften von der Mutter an das kleine Mädchen. 

 

Mutter Tochter webAber auch viele andere Botschaften über unser Frausein, unsere Sexualität und das Leben haben wir quasi schon mit der Muttermilch von ihr eingesaugt. Botschaften, die sich als Überzeugungen in jede Zelle unseres Körpers eingenistet haben und die sich wie ein roter Leitfaden durch unser Leben ziehen. Sie prägen unsere Identität als Frau sowie unsere Sexualität und Beziehung zum Mann. Überzeugungen, die uns möglicherweise einengen und begrenzen, in dem wer wir sind und was wir leben wollen. Gerade weil wir das gleiche Geschlecht haben, wirkt die Identifizierung mit der Mutter auf der unbewussten Ebene subtil und nachhaltig, wenn wir uns dies nicht bewusst machen – auch wenn das viele Frauen nicht wahr haben wollen. „Ich schau in den Spiegel und seh´ meine Mutter“. Das war und ist für die meisten Frauen das Allerletzte, was sie im Spiegel sehen wollen. Die allermeisten von uns Frauen haben keine Mutter erlebt, mit der sie sich bewusst identifizieren würden oder haben unter dem Muttertyp gelitten. Sie konnten die Botschaften der Mutter nicht für sich akzeptieren und sind daher auf Distanz zu ihr gegangen oder haben den Kontakt ganz abgebrochen. Die Ablehnung des Weiblichen in der Mutter macht es dem Mädchen jedoch unmöglich einen eigenen Zugang zu sich selbst zu finden. Wenn die Mutter ihr keine Identifikation anbietet, ist es für das Mädchen später schwierig, eine eigene Identität als Frau aufzubauen. Da sie nicht weiß, wer sie selbst ist, ist es naheliegend, sich am Mann zu orientieren und sich von ihm her zu definieren. Dies hält sie in einer Abhängigkeit vom Mann, die sie oftmals daran hindert, sich auf die Suche nach sich selbst zu machen.

Wir kommen deswegen nicht an unserer Mutter vorbei. Aus meiner langjährigen Erfahrung als Therapeutin und der Arbeit mit Frauen behaupte ich: solange Frau nicht bereit ist ihre Mutter anzuschauen, ihr Wesen zu verstehen und zu akzeptieren, dass sie von ihr alles für ihr Frausein genommen hat, solange kann Frau sich nicht selbst lieben. Es ist wie ein Riss, der durch sie hindurch geht und der sie zutiefst von sich selbst trennt. Der Riss der tiefen Ablehnung zeigt sich in ihrem Umgang mit dem Mann aber auch besonders in Ihrem Verhältnis zu sich selbst und zu anderen Frauen.

 

Mütter sind asexy 

Viele Frauen (zumindest die älteren) haben ihre Mütter weder nackt gesehen noch haben sie die Mutter im zärtlichen Kontakt mit ihrem Mann erlebt. Mütter sind für die meisten Frauen asexuelle Wesen. Woran liegt das? Natürlich hat das Kind erst einmal keine sexuelle Beziehung zu den Eltern sondern sucht die körperliche Nähe und Wärme als Botschaft der Liebe und dem Gefühl angenommen  zu sein, so wie es ist. Dennoch empfangen wir auf der nonverbalen Ebene auch Botschaften zur Sexualität, die uns mehr prägen als uns lieb ist.

Für viele Frauen wurde ihr Frausein von der Mutterschaft abgelöst. Das ist die Botschaft, die die meisten Frauen von der Mutter erhalten. Und viele Frauen haben das übernommen, auch wenn heute in unserer Gesellschaft ein anderes Bewusstsein darüber herrscht. Doch die unbewussten Programme in uns sind sehr stark.

Eines der stärksten unbewussten Bilder die Frauen in sich tragen ist die Polarisierung in Heilige und Hure. Auch wenn Frau emanzipiert und frei eine lebendige Sexualität lebte hört diese oftmals mit dem ersten Kind auf. Die innere Hure zieht sich zurück, und die Heilige erscheint auf der Bildfläche, die sich ganz der Liebe zum Kind widmet.

Im Klartext bedeutet dies: wer sich nicht auf einer tieferen Ebene von der Mutter gelöst hat und die unbewussten Botschaften aus ihrer Kindheit aufgelöst hat, die „verlagert“ das Thema in ihre Partnerschaft und die Sexualität wird verbannt.

 

Die Inhalte

  • Bewusstwerden der Prägungen und Abhängigkeiten durch die Mutterbindung 
  • Biographiearbeit: der Geist deiner Kindheit, dein Verhältnis zur Mutter 
  • Systemische Aufstellung: Annäherung an die Mutter 
  • Auseinandersetzung und Loslösung von der Mutter 
  • Klärung unbewusster Überzeugungen über Frausein und Sexualität 
  • Auseinandersetzung mit der weiblichen Polarisierung von Heilige und Hure 
  • Scham und Angst überwinden 
  • Verbindung mit Frauen erfahren 

Der Höhepunkt dieses Seminars ist eine äußerst kraftvolle und tiefgehende Initiation zur Versöhnung und Loslösung von der Mutter, um Freiheit und wahre Identität als Frau zu finden.

 

Bitte beachten:

Anmeldung ist nur für Absolventinnen von Modul 1 möglich.

Modul 2 - 4 können nur komplett gebucht werden.

 

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